Panther1944

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Kurzchronik der I./Pz.Rgt. 29 (12. Pz.Div.) [mit Pz.Abt. Oranienbaum bzw. Pz.Abt. (Panther/bo.) Nord]

Stand 12.11.2011 (noch in Arbeit), fertig bis Anfang Sept. 1944

© Martin Block

Urheberrechtlich geschütztes geistiges Eigentum des Verfassers.
Weiterverwendung auch in Auszügen ohne vorherige Genehmigung nicht gestattet

1943
23.2.1943 OKH/GenStdH/Org.Abt. beabsichtigt die Reduzierung des derzeit noch aus 2 Panzer-Abteilungen bestehenden Pz.Rgt. 29 der 12. Panzer-Division in ein Regiment mit nur noch 1 Panzer-Abteilung.
15.3.1943 Die I./Pz.Rgt. 29 wird zur Rückverlegung nach Deutschland vorgesehen. Nach Abgabe ihres noch verbliebenen Materials an die II./Pz.Rgt. 29 wird sie als Personaleinheit (P.E.) im April 1943 in den Wehrkreis V abtransportiert.
7.5.1943 OKH/Chef H Rüst u BdE/AHA verfügt die Verwendung der P.E. I./Pz.Rgt. 29 durch den W.K. V als Stamm zur Aufstellung der s.Pz.Abt. 508 (Tiger).
21.6.1943 OKH/GenStdH/Org.Abt. fordert die Umgliederung der P.E. I./Pz.Rgt. 29 in eine Panther-Abteilung.
4.7.1943 OKH/Chef H Rüst u BdE/AHA nimmt die Verfügung vom 7.5.1943 zurück und befiehlt Umgliederung bzw. Auffüllung der bisher für die Aufstellung der s.Pz.Abt. 508 (Tiger) vorgesehenen  P.E. I./Pz.Rgt. 29 in eine Panther-Abteilung zu 96 Panthern mit Feldverwendungsbereitschaft zum 15.12.1943.
1.8.1943 OKW/WFSt/Op.(H) befiehlt die Verlegung der I./Pz.Rgt. 29 in den Bereich des Ob. West nach Frankreich bis zum 15.8.1943. Die Abteilung verlegt daraufhin in den folgenden Wochen nach Maubert-Fontaine (ca. 90 km nnö von Reims, nahe der franz.-belg. Grenze) und wird dort truppendienstlich und ausbildungsmäßig zunächst dem Gen.Kdo. LVIII. Res.Pz.Korps unter-stellt. Zwecks materieller Endausstattung und Herstellung der Feldverwendungsbereitschaft ist eine spätere Rückverlegung nach Deutschland auf den Tr. Üb.Platz Grafenwöhr vorgesehen.
bis November 1943 Die I./Pz.Rgt. 29 liegt in Maubert-Fontaine und führt die Umgliederung in eine Panther-Abteilung durch. Erste Transporte mit Personal, Material und Rad-Kfz. treffen ein, Panzer werden allerdings noch nicht geliefert. Panzerbesatzungen werden zwischenzeitlich zur Ausbildung am Pzkpfw. V Panther nach Erlangen geschickt.
Einsatz von Teilen der I./Pz.Rgt. 29 am "Oranienbaumer Kessel"
bei Leningrad
1.11.1943 Nachdem der 'Führer' vom Gen.Insp.d.Pz.Tr. die sofortige Zurverfügungstellung von 60 Panthern zum Einbau an der Leningrader Front gegenüber der Kronstädter Bucht gefordert hat, macht dieser den Vorschlag, die Fahrzeuge 100%-tig nur für den Einbau vorzusehen, d.h. Einbau ohne Motore und Getriebe. Damit soll verhindert werden, dass dort ein zusätzlicher Panzerverband mit I-Diensten usw. entsteht, der bei der angespannten Ersatzteil- und Versorgungslage nur schwer aufrechterhalten werden kann. Als Besatzungen der Fahrzeuge sollen waffenlose Panzerjäger-Besatzungen herangezogen werden.
Der 'Führer' ist mit dem Vorschlag einverstanden. I-Dienste und Fahrer sollen weggenommen werden, damit die Fahrzeuge nicht über größere Distanz verschoben werden können. Ein völliges Ausschlachten der Fahrzeuge soll jedoch unterbunden werden, da sie später gegebenenfalls in einer anderen Linie verwendet werden sollen.
2.11.1943 OKH/GenStdH/Org.Abt. teilt der H.Gr. Nord mit, dass ihr in den nächsten Tagen 60 Panther zum Einbau in festen Stellungen  zugeführt werden:
20 Panther stehen 2.11.1943 abends
40 Panther stehen 3.11.1943 abends verladebereit.
Begleitkommando je Panther 3 Mann.
Die Panther sind bei der H.Gr. Nord im befohlenen Einsatzraum einzugraben und durch den Stab einer Panzerjäger-Abteilung und 3 Panzerjäger-Kompanien, die z. Zt. keine Geschütze haben, zu übernehmen.
Nach kurzer Einweisung der Panzerjäger durch das Begleitkommando ist das Begleitkommando zurück nach Deutschland in Marsch zu setzen.
4.11.1943 OKH/GenStdH/Op.Abt. weist die H.Gr. Nord an, dass die 60 Panther auf Befehl des 'Führers' zur Verstärkung der Abwehrfront am Oranienbaumer Kessel einzusetzen sind.
5./6.11.1943 Vom Heeres-Zeugamt Magdeburg-Königsborn werden insgesamt 40 Pzkpfw. V Panther Ausf. D zur H.Gr. Nord abtransportiert. Den Panthern sind Begleitkommandos von jeweils 3 Mann (Kommandant, Richtschütze, Fahrer) unter dem Befehl eines Leutnants der Pz.Ers.u.Ausb.- Abt. 33 beigegeben.
6.11.1943 Das A.O.K. 18 teilt dem am Oranienbaumer Kessel eingesetzten L. (= röm. 50.) Armeekorps (bestehend aus der 9. und 10. Lw.Feld.Div. und der 4. SS-Pol.Pz.Gren.Div./Kampfgruppe) mit, dass die der H.Gr. Nord zugewiesenen insgesamt 60 Panther zum ortsfesten Einsatz im Bereich des Korps vorgesehen sind.
Die den Panthern beigegebenen Bgleitkommandos sind durch das L. A.K. nach Übernahme der Panther und Einweisung der neuen Bedienungen wieder zum Abfahrtsort in Marsch zu setzen.
20 Panther sollen der 4./Pz.Zerst.Btl. 478 zugeteilt werden, die restlichen 40 sind durch vom L. A.K. zu stellendes Personal zu besetzen. Mit der Führung der Panther ist der Stopak (=Stabsoffz. für Panzerabwehr) beim L. A.K. zu beauftragen.
Die 4./Pz.Zerst.Btl. 478 ist nach dem Eintreffen der Panther im Raum Koporoje einzusetzen. Von der Kp. sind 5 Panther zur Ausbildung der Fahrer für die 60 Panther im Raum Koporje bereitzustellen.
Das Gen.Kdo. L. A.K. hat die Ausbildung der Fahrer so weit zu regeln, dass die Panther notfalls einfache Bewegungen ausführen können. Dazu werden dem Korps die Fahrlehrer und Fahrer der z. Zt. in der Instandsetzung befindlichen Tiger der 3./s.Pz.Abt. 502 in Korpikowo zur Verfügung gestellt.
Der Chef der Werkstatt-Kp. der s.Pz.Abt. 502 in Kopirowko wird angewiesen, nach Eintreffen der Panther die für die Fahrschule und ewatigen beweglichen Einsatz geeignetsten 10 Panther auszusuchen. Diese 10 Panther sind der 4./Pz.Zerst.Btl. 478 zuzuteilen.
9.11.1943 Der Gen.Insp.d.Pz.Tr. bittet OKH/GenStdH/Op.Abt. und OKH/GenStdH/Org.Abt. zu veranlassen, dass die zum Einbau bei H.Gr. Nord vorgesehenen 60 Panther in Kpfwg.-Ständen in Anlehnung die durch WaPrüf am 4.1.1944 eingereichten Pläne eingebaut werden. Für jeden Panther sollen mindestens 2 Wechselstände gebaut werden.
Aus dem Bereich des Ob. West soll eine der dort zur Umgliederung auf Panther befindlichen Personaleinheit für die Bedienung der Panther zur H.Gr. Nord zugeführt werden. Sie steht der H.Gr. solange zur Verfügung, bis die Ausbildung der befohlenen Panzerjäger-Abteilung abgeschlossen ist. Bis zum Eintreffen dieser Personaleinheit steht das Begleitpersonal der 60 Panther der H.Gr. zur Verfügung.
10./14.11.1943 Vom H.Za. Magdeburg-Königsborn werden insgesamt 14 Pzkpfw. V Ausf. D zur H.Gr. Nord abtransportiert.
18.11.1943 Der Generalinspekteur der Panzertruppen, Führervortrag am 18.11.1943:
"... Die der H.Gr. Nord zugeführten 60 Panther sind begrenzt fahrfähig. Um Einsatz dieser Panther in verschiedenen Wechselstellungen zu gewährleisten, beabsichtige ich, eine Panther-Abt. (P.E.) aus dem Westen der H.Gr. Nord zuzuführen, die die für die Bedienung der Panther befohlenen Pz.Jg.-Einheiten ausbilden soll.
Das Drehen des Turmes erfolgt bei stillgelegtem Motor mit der Hand. Schwierigkeiten bei Frost sind zu erwarten.
Einbau eines zusätzlichen Maschinensatzes für Rohrausblasen, Belüftung und Licht- versorgung wie im O.T.-Stahl-Unterstand, Einbau von Öfen zu Turmerwärmung und Einbau eines Aggregates für das Turmdrehen wird zur Zeit geprüft. ..."
19.11.1943 Das A.O.K. 18 weist das L. Aarmeekorps an, die dem Korps zugeführten und noch zulaufenden Panther unverzüglich in der befohlenen Weise zur Abwehr fdl. Angriffe am Oranienbaumer Kessel zum Einsatz zu bringen.
Nur 3 Panther dürfen zu Fahrschulzwecken Verwendung finden. Die Durchführung der Fahr- schule hat frontnah zu erfolgen.
Die von der Pz.Jg.Abt. 563 (Heerestruppe) z. Zt. durchgeführte Ausbildung ist fortzu- setzen. Die hierbei eingeteilten Panther müssen jederzeit wie Sf. einsatzbereit sein.
Anm.: Wann und von wem die Durchführung der Ausbildung durch die Pz.Jg.Abt. 563 befohlen wurde ist nicht bekannt.
23.11.1943 Der Gen.Insp.d.Pz.Tr. bittet OKH/GenStdH/Op.Abt. und OKH/GenStdH/Org.Abt. um die Befehle zur Inmarschsetzung von Teilen der I./Pz.Rgt. 29 aus Erlangen zur H.Gr. Nord ab dem 28.11.1943 in folgender Gliederung:
Stab (gekürzt) in Anlehnung an K.St.N. 1107 v. 1.4.1943
3 Kompanien zu je 20 Pz.-Besatzungen a 3 Mann (20 Kommandanten, 20 Fahrer, 15 Richt- schützen, 5 Funker)
J-Staffel (verstärkt) in Anlehnung an K.St.N. 1150 a v. 1.6.1943 mit 3 Einheits-J-Gruppen und 1 Portalkran
25.11.1943 Vom H.Za. Magdeburg-Königsborn werden weitere 6 Pzkpfw. V Panther Ausf. D zur H.Gr. Nord abtransportiert. Damit sind alle Anfang November zugewiesenen 60 Panther ausgeliefert worden .
Anmerkung: Bei den 60 Panthern handelt es sich um Fahrzeuge der frühen Ausf. D. Ursprünglich waren 71 Stück im Juni und Juli 1943 an die I./SS-Pz.Rgt. 1 ausgeliefert worden, ohne den inzwischen angelaufenen Umbaumaßnahmen bei DEMAG/Falkensee zur Aussbesserung von ’Kinderkrankheiten’ unterzogen worden zu sein. Schnell stellte sich heraus, dass die Panther nicht frontverwendungsfähig waren. Daher wurden sie Ende Oktober 1943 vor der Verlegung der I./SS-Pz.Rgt. 1 an die Ostfront ans Heereszeugamt zurückgegeben und gegen neuere Panther ausgetauscht. Die 71 abgegebenen Panther wurden anschließend wiefolgt verteilt:
60 an H.Gr. Nord
8 an I./SS-Pz.Rgt. 12
2 an II./SS-Pz.Rgt. 5
1 unbekannt (Ersatzheer?)

25.11.1943 Gen.Insp.d.Pz.Tr. an OKH/GenStdH/Op.Abt. und OKH/GenStdH/Org.Abt.:
"Der H.Gr. Nord wurden zum Einbau Panther zugeführt, die wegen technischer Mängel den Beanspruchungen eines normalen Panzereinsatzes nicht gewachsen sind. Bei ausreichender technischer Wartung und mit ausgebildetem technischen Personal ergibt sich jedoch die Möglichkeit, den Einsatz in Wechselstellungen, gegebenenfalls aus dicht dahinter- liegenden, wintermässig ausgebauten Bereitstellungen heraus, durchzuführen.
Hierdurch lässt sich vorzeitiges Zerschlagen durch Art.-Feuer oder Vernichtung durch Stosstrupps, insbesondere bei Nacht und Nebel, ausschalten.
Andererseits darf die Fahrfähigkeit der Panther Truppe und Führung nicht dazu verleiten, aus diesem Rahmen herausfallende Anforderungen zu stellen, denen die kurze Lebensdauer der Motoren nicht gewachsen ist.
Der stellungsmäßige Einsatz bedingt das Turmdrehen von Hand, da das Turmschwenkwerk durch den Kpfw.-Motor getrieben wird. Einbau eines zusätzlichen Aggregates zum Drehen des Turmes ist nur möglich nach Ausbau des Kpfw.-Motors, bedeutet aber Bewegungsunfähigkeit der Panther. Bei Frost zu erwartende Schwierigkeiten können durch sorgfältige technische Wartung auf ein Mindestmass herabgedrückt werden.
Einbau eines Maschinensatzes zur Rohrbelüftung und Lichtversorgung und von Öfen zur Turmerwärmung wird zur Zeit geprüft.
Generalinspekteur bittet um entsprechende Weisungen an H.Gr. Nord."
28.11.1943 Durch OKH/GenStdH/Op.Abt. wird die umgehende Verlegung von Teilen der I./Pz.Rgt. 29 einschl. J-Staffel als Personaleinheit aus Erlangen zur H.Gr. Nord nach Gattschina befohlen. Sie stehen der H.Gr. zur vorläufigen Übernahme der bereits zugeführten 60 Panther zur Verfügung, um deren sofortigen Einsatz sicherzustellen. Nach ihrem Eintreffen sind die 60 bisherigen Besatzungen  (d.h. die Begleitkommandos der Pz.Ers.u.Ausb.Abt. 33) umgehend zurück nach Deutschland in Marsch zu setzen.
Die vorgesehene Übernahme der Panther durch ausgebildete Besatzungen, die aus Pz.Jg.- Einheiten der H.Gr. Nord zu stellen sind, ist zu beschleunigen.
29.11.1943 Durch OKH/GenStdH/Org.Abt. ergeht an Chef H Rüst u BdE/AHA der Befehl zur Verlegung von Teilen der I./Pz.Rgt. 29 zur H.Gr. Nord in folgender Gliederung und Stärke:
Abt.Stab in Anlehnung an K.St.N. 1107 v. 1.4.1943, dabei
5 Offz. (davon 1 Offz. (W), 1 Nachr.Offz., 1 San.Offz.)
1 Schirrmeister
1 Rechnungsführer
1 Feldkochherd auf m.gl. LKW 3 to (1 Feldkoch-Uffz., 2 Hilfsköche)
3 Pz.Kpn. für je 20 Pzkpfw. V Panther mit je
1 Kp.Chef
1 Hauptfeldwebel, 1 Schreiber
20 Kommandanten, dabei einige Schießlehrer
20 Fahrer, dabei 2 Fahrlehrer oder Hilfsfahrlehrer
15 Richtschützen
5 Funker
1 Waffen-Uffz.
Verstärkte J-Staffel (Führer: Ing.-Offz.) mit
J-Staffel in Anlehnung an K.St.N. 1150a v. 1.6.1943,
1 Portalkran
3 Einheits-J-Gruppen zu je 3 Uffz., 16 Mann und 6 Kfz.
Materielle Bestimmungen: An Räder-Kfz. für Stab, 3 Pz.Kpn. und verst. J-Staffel sind aus den Beständen der I./Pz.Rgt. 29 mitzugeben:
1 J-Staffel (2 Lkw.), 11 Kfz. 1, 3 Kfz. 2/40, 14 m.Lkw., 2 s.Lkw.
29.11.1943 Die H.Gr. Nord meldet, dass sie nicht in der Lage ist, wie vorgesehen Personal aus im Bereich der Heeresgruppe vorhandenen Pz.Jg.-Einheiten für die Übernahme der 60 Panther zu stellen. Allein bei den Heeres-Pz.Jg.Abtn. der 18. Armee sind bereits 355 Mann Fehlstellen vorhanden. Nach Rücksprache mit dem Gen.Insp.d.Pz.Tr. bittet die Heeresgruppe daher, die in Zuführung befindliche Personaleinheit der I./Pz.Rgt. 29 der 18. Armee zur Besetzung der Panther zu belassen.
30.11.1943 Das Gen.Kdo. L. Armeekorps gibt an die ihm unterstehenden 9. und 10. Lw.Feld-Divisionen den sogenannten "Panther-Befehl" aus. Darin heißt es:
- Bis zum Eintreffen der P.E. I./Pz.Rgt. 29 bleiben die Begleitkommandos der 60 Panther disziplinarisch und wirtschaftlich den Pz.Jg.Abteilungen der Divisionen unterstellt.
- Für den Einsatz der Panther sind die Divisionen verantwortlich. Mit der Durchführung der für den Einsatz notwendigen Arbeiten sind bis zum Eintreffen des Kdrs. der P.E. I./Pz.Rgt. 29 die Pz.Jg.Kommandeure beauftragt.
- Die völlig unbeweglichen Panther sind so einzubauen, dass sie nach vorne und möglichst nach den Seiten 1000 bis 1500 m Schussfeld haben und zwar jeweils 3 als Paknest, damit gegenseitige Unterstützung gegeben ist.
- Die 10 technisch besten Panther bei jeder Division sind als bewegliche Reserven so hinter der Front bereitzustellen, dass jeweils 2 Züge zu 5 Panther für einen Front- abschnitt vorhanden sind.
Vorschlag für 9. Lw.Feld-Div.:     5 in Petershof, 5 in Staatsgut Bor.
Vorschlag für 10. Lw.Feld-Div.:    5 in Koporje, 5 in Alt Meduschi oder Gorki.
- Für die restlichen Panther sind Stellungen und Wechselstellungen anzulegen, und in einer Entfernung von 1 - 2 km dahinter Wärmehallen zu bauen, aus denen die Panzer im Alarmfall selbständig vorfahren. Die Wärmehallen sind für die dauernde und plötzliche Einsatzbereitschaft der Panzer unbedingt erforderlich.
- Die Stellungen sind nach hinten offen anzulegen, damit die Panzer auch bei Schnee und Glätte jederzeit ein- und ausfahren können.
- Der Werkstattzug der Pz.Abt. (Tiger) 502 ist bis zum Eintreffen der P.E. I./Pz.Rgt. 29 für die Instandsetzung aller Panther verantwortlich, soweit es im Rahmen seiner Möglichkeiten liegt.
2.12.1943 Bezugnehmend auf den Vorschlag des Gen.Insp.d.Pz.Tr. vom 25.11.1943 erteilt OKH/GenStdH/Op.Abt. an die H.Gr. Nord folgende Weisung bzgl. des Einsatzes der Panther:
"Der H.Gr. Nord wurden 60 Pzkpfw. Panther zugeführt, die wegen technischer Mängel den Beanspruchungen eines normalen Panzereinsatzes nicht gewachsen sind.
Zur Bedienung werden der H.Gr. Teile der I./Pz.Rgt. 29 (12. Pz.Div.) ab 28.11.1943 aus Erlangen zugeführt und bis zur Ausbildung von Besatzungen, gestellt von einer Panzerjäger-Abteilung, belassen.
Bei ausreichender technischer Wartung und mit ausgebildetem technischen Personal ergibt sich die Möglichkeit, diese Panzer in vorbereitete Wechselstellungen, gegebenenfalls aus dicht dahinter liegenden wintermässig ausgebauten Bereitstellungen, zu bringen.
Hierdurch kann vorzeitiges Zerschlagen durch Artilleriefeuer oder Vernichtung durch Stosstrupps, besonders bei Nacht und Nebel, weitgehend ausgeschaltet werden.
Andererseits darf die Fahrfähigkeit der Panther Truppe und Führung nicht dazu verleiten, aus diesem Rahmen herausfallende Anforderungen zu stellen, denen sie infolge der kurzen Lebensdauer der Motoren und sonstigen technischen Mängel nicht gewachsen sind.
Ein Einsatz der Pzkpfw. Panther zu Aufklärung, Angriff oder nach Art der Sturmgeschütze wird deshalb verboten.
Der stellungsmäßige Einsatz bedingt das Turmschwenken von Hand, da das Turmschwenkwerk durch den Kampfwagenmotor angetrieben wird. Bei Frost zu erwartende Schwierigkeiten können durch sorg-fältige technische Wartung auf ein Mindestmass herabgedrückt werden. Insbesondere ist der Panther möglichst waagerecht in Stellung zu bringen, da sonst ein Schwenken des Turmes von Hand unmöglich ist.
Der Einbau eines Maschinensatzes zur Rohrbelüftung und Lichtversorgung und von Öfen zur Turmerwärmung wird zur Zeit noch geprüft."
10.12.1943 Da die H.Gr. Nord ausser Stande ist, die zugewiesenen 60 Panther wie vorgesehen mit Pz.Jg.Personal der H.Gr. zu besetzen, um deren Einsatz nach Herauslösen des Personals der I./Pz.Rgt. 29 sicherzustellen, beabsichtigt der Gen.Insp.d.Pz.Tr. die Aufstellung einer Personaleinheit "bodenständige Panzer-Abt. Oranienbaum" in folgender Gliederung:
- Abt.Stab nach Sonder-K.St.N. "bodenst. Pz.Abt. Oranienbaum"
- 2 Pz.Kpn. zu je 30 Panthern und 1 Einheits J-Gruppe nach Sonder-K.St.N. "bodenst. Pz.Abt. Oranienbaum"
- J-Staffel (mit verkürzter Bergegruppe) in Anlehnung an K.St.N. 1150a v. 1.6.1943
Die als Besatzung der Panther vorläufig eingesetzten Teile der I./Pz.Rgt. 29 sind nach Eintreffen dieser Personaleinheit wieder in Bereich Chef H Rüst u BdE in Marsch zu setzen. Die von I./Pz.Rgt. 29 zur H.Gr. Nord mitgeführten Waffen, Kfz. und Gerät sind an die bodenständigen Pz.Abt. Oranienbaum zu übergeben.
Sicherstellung ortsfester Krananlagen soll durch die H.Gr. Nord erfolgen, ebenso wie die Bereitstellung von noch fehlenden Waffen und Gerät.
Durch den Gen.Insp.d.Pz.Tr. ist außerdem die Zuweisung von 2 Bergepanthern vorgesehen (findet allerdings nie statt).
12.12.1943

Das aus Kroatien in den Raum Leningrad verlegte III. (germ.) SS-Pz.Korps übernimmt ab 24.00 Uhr den Befehl über die  Oranienbaumer Front. Damit werden dem Korps u.a. auch die 60 Panther und die inzwischen aus Erlangen eingetroffene P.E. I./Pz.Rgt. 29 unterstellt. Die Einschließungsfront am "Oranienbaumer Kessels" wird Mitte Dezember durch folgende  deutsche Verbändn gebildet (von West nach Ost):
- 4. SS-Pol.Pz.Gren.Div. (Kampfgruppe)
- 4. Freiw.SS-Pz.Gren.Brig. 'Nederland'
- 11. Freiw.SS-Pz.Gren.Div. 'Nordland'
- 10. Lw.Feld-Div.
- 9. Lw.Feld-Div.

16.12.1943 Gemäß dem Vorschlag des Gen.Insp.d.Pz.Tr. ergeht von OKH/GenStdH/Org.Abt. an Chef H Rüst u BdE/AHA der Befehl zur Aufstellung der Personaleinheit für eine Panzer-Abteilung mit Stab, 2 Pz.Kpn. (zu je 30 Panthern) und J-Staffel. Allerdings nicht mit der vom Gen.Insp.d.Pz.Tr. vorgeschlagenen Bezeichnung Pz.Abt. Oranienbaum, sondern stattdessen als Pz.Abt. (Panther/bo.) Nord.
Der entsprechende Aufstellungsbefehl durch Chef H Rüst u BdE/AHA ergeht erst am 29.12.1943. Erneut ist in dem Befehl eine andere Bezeichnung vorgesehen, diesmal lautet sie schw.Pz.Jg.Abt. 657. Da eine Pz.Jg.Abt. 657 aber bereits seit Oktober 1943 als Korpstruppe beim LXXXVIII. A.K. in den Niederlanden besteht, wird am 3.1.1944 endgültig die Bezeichnung Pz.Abt. (Panther/bo.) Nord festgelegt. Die Aufstellung der Abteilung erfolgt durch den W.K. VII bei der Pz.Jg.Ers.Abt 7 in München. Die Umschulung der Panzerbesatzungen auf Pzkpfw. V Panther wird in Erlangen durchgeführt. Als Aufstellungsendtag ist der 25.1.1944 vorgesehen.
Als die sowjetische Offensive am Oranienbaumer Kessel im Januar 1944 und der daraus resultierende Verlust der meißten Panther eine Entsendung zur H.Gr. Nord überflüssig gemacht haben, erklärt OKH/GenStdH/Org.Abt. die Pz.Abt. (Panther/bo.) Nord am 13.2.1944 als aufgelöst. Am 9.3.1944 stellt Chef H Rüst u BdE/AHA das am Panther ausgebildete Personal der Abt. den Pz.Jg.Lehrgängen in Mielau zur Verfügung. Nicht am Panther ausgebildetes Personal wird teils der Pz.Jg.Ers.Abt. 7, teils der Pz.Jg.Ers.u.Ausb.Abt. 48 zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt.
Abschließend bleibt noch zu bemerken, dass, obwohl die Abteilung Deutschland niemals verlassen hat, die Bezeichnung Pz.Abt. Oranienbaum bzw. Pz.Abt. (Panther/bo.) Nord mehrfach fälschlicherweise als Bezeichnung für die eingesetzten Teile der I./Pz.Rgt. 29 in Dokumenten und Kriegsgliederungen der H.Gr. Nord und der unterstellten Armeen/Korps verwendet wird.
17.12.1944 Das III. (germ.) SS-Pz.Korps beantragt beim A.O.K. 18 die Genehmigung, alle fahrbereiten Panther zug- bzw. kompanieweise in der Tiefe des Hauptkampffeldes der einzelnen Div.-Abschnitte. zusammenziehen, und gegebenenfalls zusammen mit den Infanteriereserven im Gegenstoss einzusetzen. Panther die wegen Mangels an Ersatzteilen und geeigneten Werkstätten nicht mehr fahrbereit gemacht werden können, bleiben wie bisher als eingebaute Pak stehen. Ihr Kampfwert wird allerdings als gering angesehen, da ein Schießen ohne laufenden Motor kaum möglich ist. Wagen- und Rohrentlüfter werden durch den Motor angetrieben und die Turmbesatzung kann ohne eingeschaltete Entlüfter nur 3 - 4 Schuss abgeben, bevor sich im Kampfraum die Pulvergase derart sammeln, dass die Besatzung zum Aussteigen gezwungen wird. Ausserdem ist der Handantrieb für das Turmschwenkwerk so niedrig übersetzt, dass ein genügend schnelles Richten kaum möglich ist.
19.12.1943 Gemäß Korpsbefehl des III. (germ.) SS-Pz.Korps für die Verteidigung der Oranienbaumer Front stehen die fahrbereiten Panther der I./Pz.Rgt. 29 mit Abt.Stab und 2 Pz.Kpn. in Alt Bor, mit 1 Pz.Kp. in Sarinskaja als Korpsreserve zur Verfügung, um je nach Lage den Divisionen zugeführt zu werden. Koppelung der Panzereinheiten mit Eingreifinfanterie ist vorzusehen. Erkundung der Einsatzmöglichkeiten ist durch die Abteilung vorzunehmen.
22.12.1943 Laut "Befehl für die Panzerabwehr" durch das III. (germ.) SS-Pz.Korps bleiben die an der Oranienbaumer Front eingesetzten nicht fahrbereiten Panther den Divisionen als ortsfeste, zusätzliche Panzerabwehrwaffen solange unterstellt, bis sie durch die I./P.Rgt. 29 herausgezogen werden oder anderweitiger Befehl erfolgt.
24.12.1943 Die 4. SS-Pol.Pz.Gren.Div.Kgr. führt am Morgen des 24.12. 1943 mit 4 Panthern der I./Pz.Rgt. 29 ein Unternehmen gegen russische Bunker und Kampfstände im Abschnitt Kernowo durch, die durch ihre beherrschende Lage jenseits des Werenka-Flusses der eigenen Infanterie besonders lästig sind. Zur Heranführung der Panther aus Koperje und zum Einrücken in den Bereitstellungsraum werden 3 Stunden benötigt. Das Fehlen von Winterketten erschwerte die Lenkung auf der vereisten Vormarschstrasse erheblich, und trotz der gut ausgebildeten und kriegserfahrenen Fahrer rutscht ein Panther ab,  wodurch sich die lange Anmarschzeit zum Bereitstellungsraum ergibt. Die Motorengeräusche der Panzer beim Einrücken in die Bereitstellung werden durch Störungsfeuer der Artillerie und Infanteriegeschütze getarnt. Innerhalb von knapp 2 Stunden gelingt den Panthern durch gezielten Beschuss die Vernichtung von 7 Bunkern und 3 Kampfständen. Die russische Gegenwehr bleibt auf Artillerie- und Granatwerferbeschuss beschränkt. Nach Vernichtung der fdl. Bunker fahren die Panther unter dem Schutz der eigenen Artillerie ohne Ausfälle in die Ausgangsstellung zurück. Ein Panther bleibt in einem Graben liegen, kann aber bei Einbruch der Dunkelheit abgeschleppt werden.
26.12.1943 Gen.Kdo. III.(germ.) SS-Pz.Korps befiehlt die Zusammenziehung sämtlicher beweglichen Panther durch die I./Pz.Rgt. 29 ab dem 28.12.1943 nach Alt-Bor als Korpsreserve. Die unbeweglichen und als Pak eingesetzten Panther bleiben weiterhin den Divisionen unterstellt.
1944
1.1.1944 Laut Meldung des III.(germ.) SS-Pz.Korps sind im Korpsbereich 52 einsatzbereite Panther der I./Pz.Rgt. 29 wie folgt verteilt:
12 Stück (davon 7 beweglich) im Abschnitt der 9. Lw.Feld-Div.
20 Stück (davon 9 beweglich) im Abschnitt der 10. Lw.Feld-Div.
8 Stück (alle beweglich) im Abschnitt der 11. SS-Pz.Gren.Div.
12 Stück (davon 7 beweglich) im Abschnitt der Kampfgruppe 4. SS-Pol.Pz.Gren.Div.
8.1.1944 Laut Eintrag im KTB der 4. SS-Pz.Gren.Brig. "Nederland" werden an diesem Tag einige der im Abschnitt der Brigade ortsfest eingesetzten Panther [genaue Anzahl ist nicht angegeben] durch Personal der SS-Pz.Abt. 11 "Hermann v. Salza" besetzt.
14.1.1944 Mit einem lang anhaltenden Trommelfeuer auf die Stellungen der 9. und 10. Lw.Feld-Div. beginnt am Morgen die Offensive der sowjetische 2. Stoßarme aus dem Oranienbaumer Kessel. Die Nahtstelle der Lw.Feld-Divisionen wird aufgerissen, und der Gegner  erzielt einen 5 km tiefen Einbruch.
18.1.1944 Meldung der H.Gr. Nord über den Verbleib der an der Oranienbaumer-Front eingesetzten Panther:
a) unbeweglich eingesetzt waren 13 Panther (davon 6 im Abschnitt des Einbruchs an der Naht 9./10. Lw.Feld-Div.),
b) zu bedingt beweglichem Einsatz waren herausgezogen und mit primitivsten Behelfsmitteln  einsatzbereit gemacht: 30 Panther (davon 22 im derzeitigen Schwerpunkt).
Die unbewegliche Panther waren im Hauptkampffeld, die beweglichen Panther hauptsächlich im Raum der Reserven - mit diesen auf Zusammenarbeit angewiesen - eingesetzt.
Von den eingebauten Panthern wurde 1 T 34 abgeschossen.
Von den beweglichen Panthern wurden 12 T 34 und 1 KW I abgeschossen.
Wie aus erbeuteten Karten hervorgeht, waren alle eingebauten Panther erkannt, zurückzuführen auf russ. Luftbildaufklärung. Alle 6 Panther bei Angriffsbeginn ausgefallen, da Lw. Feld-Div. nicht hielt.
Beweglicher Einsatz mit kurzer Anmarschstrecke hat sich sehr bewährt. Bei Vorhandensein von J-Trupps und Werkstatt-Kp. hätte die Wirkungsmöglichkeit erheblich gesteigert werden können. Das Fehlen dieser bedingt laufend Ausfälle wegen technischer Schäden. Das Fehlen von geeigneten Abschleppmitteln bedingt weitere Ausfälle. Bisher mussten 3 Panther aus diesem Grunde gesprengt werden. Das Eingraben der Panther hat sich nicht bewährt.
[Anm.: 13 unbewegliche und 30 bedingt bewegliche Panther = 43. Die Meldung macht keine Angaben über die anderen 17 Panther]
19.1.1944 Einheiten der sowjetischen 2. Stoßarmee und der am 15.1.1944 aus dem Leningrader Raum zum Angriff angetretenen sowjetischen 42. Armee reichen sich bei Ropscha die Hände und stoßen anschließend weiter nach Westen in Richtung auf Jamburg und Narwa vor.
23.1.1944 Telefonische Mitteilung von H.Gr. Nord an den Gen.Insp.d.Pz.Tr.: Von den 60 Panthern der Pz.Abt. Oranienbaum sind noch 7 beweglich. 15 sind in Feindeshand gefallen. Grund: Fehlende Instandsetzungsdienste.
26.1.1944 Der Rückzug des III. (germ.) SS-Pz.Korps von der Oranienbaumer Front auf Jamburg und anschließend weiter bis Narwa beginnt. Nur wenige der noch vorhandenen Panther können durch die I./Pz.Rgt. 29 in den folgenden Tagen mit zurückgebracht werden. Einige weitere Panther werden können durch die 1./SS-Pz.Abt. 11 'Hermann von Salza' notdürftig fahrbereit gemacht werden und gelangen ebenfalls bis nach Narwa.
1.2.1944 In ihrem Zustandsbericht für Januar 1944 meldet die 11. Freiw. SS-Pz.Gren.Div. erstmals 5 'unbewegliche' Panther bei der SS-Pz.Abt. 11.
1./2.2.1944 Die Verbände des III. (germ.) SS-Pz.Korps fließen in den sogenannten 'Brückenkopf Narwa' am Ostufer des gleichnamigen Flusses ein und beziehen Verteidigungsstellungen. In den folgenden Tagen schirmen die wenigen Panther der I./Pz.Rgt. 29 und 1./SS-Pz.Abt. 11 zusammen mit den StuG III der SS-Pz.Jg.Abtn. 11 und 54 und den Tigern der 2./s.Pz.Abt. 502 den Brückenkopf gegen die nachdrängenden sowjetischen Kräfte ab.
12.2.1944 Befehl OKH/GenStdH/Op.Abt. an H.Gr. Nord:
- Die I./Pz.Rgt. 29 (einschl. J-Staffel mit gesamter Geräteausstattung) wird ab dem 15.2.1944 aus dem Bereich der H.Gr. Nord in den Bereich des Ob. West nach Maubert-Fontaine zur Vereinigung mit den Restteilen der I./Pz.Rgt. 29 verlegt.
- Sämtliche Pz.Besatzungen sind zunächst zum Heeres-Zeugamt Magdeburg zur Verwendung als Begleitkommandos für Panther-Nachschubtransporte in Marsch zu setzen.
- Alle noch bei der H.Gr. Nord vorhandenen 13 Panther sind durch die 11. SS-Freiw.- Pz.Gren.Div. 'Nordland' vorübergehend zu übernehmen.
Auffrischung und Umgliederung der I./Pz.Rgt. 29 in Frankreich
15.1.1944 Von einem H.Za. werden 3 Sd.Kfz. 251/7 (mittlerer Pionier-Pz.Wagen) für die in Maubert-Fontaine liegenden Restteile der I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert.
28.1.1944 Von einem H.Za. werden 2 Sd.Kfz. 251/8 (mittlerer Kranken-Pz.Wagen) für die I./Pz.Rgt. 29 in Maubert-Fontaine abtransportiert.
Februar 1944 In der 2ten Februar-Hälfte kehren die am 'Oranienbaumer Kessel' eingesetzten Teile der Abteilung nach Frankreich zurück.
15.3.1944 Von einem H.Za. werden 4 Pz.Kpfwg. V Panther Ausf. A für die I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert.
1.4.1944 Zustandsbericht I./Pz.Rgt. 29 für März 1944, Stichtag 1.4.1944
Unterstellungsverhältnis: Pz.Brig. 10
Berichtszeit:    1. - 31.3.1944
1. Personelle Lage am 1.4.1944:
a) Soll: 26 Offz., 5 Beamte, 1 Abt.Arzt, 424 Uffz., 714 Mannsch. = insgesamt 1169 Mann
Fehl: Keins, 57 Mann überzählig
b) Verluste und sonstige Abgänge im März 1944:
Tote: ---
Verwundete: ---
Vermisste: ---
Kranke:    2 Uffz. u. Mannsch.
Sonstige Abgänge: 7 Offz., 6 Uffz. u. Mannsch.
c) Im März 1944 eingetroffener Ersatz: 5 Offz., 1 Beamter
2. Materielle Lage am 1.4.1944  (Soll/einsatzbereit/in kurzfr. Inst.):
Pz. Ia: -- / 3 / 2
Pz. V: 96 / 4 / --
Bergepz. V: -- / -- / --
m.SPW: 5 / 5 / --
Kettenkräder: 6 / 4 / --
Kräder: 28 / 15 / 1
Pkw.(gl.): 53 / 33 / 1
Pkw.(o): 1 / 2 / 1
Maultiere: 7 / 9 / 2
Lkw.(gl.): 102 / 22 / 3
Lkw.(o): 9 / 25 / 10
Zgkw. 1 t: 9 / 6 / --
Zgkw. 18 t: 14 / 6 / 2
2 cm Flak (Vierl.): 3 / 2 / 1
Kurzes Werturteil des Kommandeurs:
a) Ausbildungsstand: Nach Eintreffen des größten Teils der zum Osten abgestellten Soldaten der Abt. ist erst jetzt mit einer einheitlichen Ausbildung begonnen worden. Der sonstige Ausbildungsstand ist trotz fehlenden Geräts genügend
b) Stimmung der Truppe: sehr gut
c) Besondere Schwierigkeiten: Die Zerissenheit der Abt. durch die vielen Abstellungen war für die Ausbildung sehr hinderlich. Nach Eintreffen von 4 Panthern ist mit der Umschulung begonnen worden.
d) Grad der Beweglichkeit: Für die augenblickliche Stärke ausreichend.
e) Kampfwert: Als Panzer-Abteilung nicht einzusetzen. Im Alarmfall als Infanteriebataillon (mot) ohne schwere Waffen z. T. ohne Stahlhelm und sonstige ungenügende infanteristische Ausrüstung.
Kurzes Werturteil der vorgesetzten Dienststelle (Kdr. Pz.Brig. 10, 6.4.1944):
Einverstanden, geistige Haltung gut.
12.4.1944 Von einem H.Za. werden 5 Pz.Kpfwg. V Panther (Ausf. A oder G?) für die I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert.
1.5.1944

Zustandsbericht I./Pz.Rgt. 29 für April 1944, Stichtag 1.5.1944
Unterstellungsverhältnis: Pz.Brig. 10
Berichtszeit:    1. - 30.4.1944
1. Personelle Lage am 1.5.1944:
a) Soll: 26 Offz., 5 Beamte, 360 Uffz., 593 Mannsch., 85 Hiwi = insgesamt 1069 Mann
Fehl: 1 Offz., 1 Beamter (149 Uffz. u. Mannsch. überzählig)
b) Verluste und sonstige Abgänge im April 1944:
Tote: 4 Uffz. u. Mannsch.
Verwundete: ---
Vermisste: ---
Kranke: 1 Beamter, 2 Uffz. u. Mannsch.
Sonstige Abgänge: 1 Offz., 5 Uffz. u. Mannsch.
c) Im April 1944 eingetroffener Ersatz: 1 Mann
2. Materielle Lage am 1.5.1944 (Soll/einsatzbereit/in kurzfr. Inst.):
Pz. Ia: -- / 5 / --
Pz. V: 76 / 5 / 4 [Anm.: davon 5 bereits wieder abgegeben, s.u.]
Bergepz. V: 2 / -- / --
m.SPW: 5 / 5 / --
Kettenkräder: 6 / 4 / --
Kräder: 28 / 16 / --
Pkw.(gl.): 53 / 27 / 3
Pkw.(o): 1 / 1 / 2
Maultiere: 7 / 11 / --
Lkw.(gl.): 102 / 24 / --
Lkw.(o): 9 / 27 / 12
Zgkw. 1 t: 9 / 6 / --
Zgkw. 18 t: 14 / 8 / 3
2 cm Flak (Vierl.): 3 / 3 / --
Kurzes Werturteil des Kommandeurs:
a) Stand der Ausbildung: Durch Abgabe von 5 Pz.Kpfwg. V und Verbleib von nur noch 4 Pz.Kpfwg. V wird die Ausbildung sehr behindert. Vermehrtes M.G.-Schießen in den nächsten 14 Tagen. Die Möglichkeiten zum Schießen mit Kw.K. werden noch erkundet. Voraussichtlich 1. Kw.K.-Schießen in 3 Wochen. Im Augenblick liegt Schwerpunkt auf Besatzungsausbildung.
b) Stand der materiellen Ausstattung: 4 Pz.Kpfwg. V sind vorhanden. Kfz.-Ausrüstung bis auf einige Wagen nach dem Notsoll voll vorhanden. Grad der Beweglichkeit der Ausstattung entsprechend. Als Pz.Abt. nicht einsatzbereit, da Pz.Kpfwg. nicht vorhanden. Als Alarmeinheit (infanteristisch) nur bedingt einsatzbereit, da Waffen und Munition, die wiederum angefordert sind, fehlen.
c) Stimmung der Truppe: sehr gut
d) Gesundheitszustand: gut
Kurzes Werturteil der vorgesetzten Dienststelle (Kdr. Pz.Brig. 10 ohne Datum):
1.) Mit dem Werturteil des Abt.Kommandeurs einverstanden.
2.) Durch die Abgabe von über 50% Panzer fällt die vorgesehene Ausbildungsplanung zeitlich um etwa 50% zurück. Eine baldmöglichste Ergänzung auf mindestens 8 Ausbildungspanzer ist deshalb wünschenswert.
3.) Ausbildungsstand: Einzelausbildung und Besatzungsausbildung der einzelnen Kampfbesatzungen.

[Anm.: Es konnte bisher noch nicht festgestellt werden, an welche Einheit die 5 Panther abgegeben worden sind.]

24.5.1944 OKH/GenStH/Org.Abt. fordert die Umgliederung der I./Pz.Rgt. 29 auf 'freie Gliederung'
27.5.1944 OKH/Chef H Rüst u BdE/AHA befiehlt Umgliederung der I./Pz.Rgt. 29 mit gültigen K.St.N. u. K.A.N. nach Vorausgabe Panther-Abt. "freie Gliederung" gemäß Verfügung Gen.Insp.d.Pz.Tr./Org. v. 11.4.1944. Bis zur Eingliederung der Panther-Abt. in das Pz.Rgt. 29 ist für Pz.Werkstattzug K.St.N. 1185a v. 1.10.1943 zuständig. Durch die Umgliederung freiwerdendes Personal ist dem jeweils zuständigen Ersatztruppenteil zuzuführen, freiwerdendes Gerät steht dem Aufst.Stab West des OKH zu anderweitiger Verwendung zur Verfügung.
31.5.1944 Vom H.Za. werden 5 Pz.Kpfwg. V Panther (Ausf. A oder G?) für die I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert .
1.6.1944 Zustandsbericht I./Pz.Rgt. 29 für Mai 1944, Stichtag 1.6.1944
Unterstellungsverhältnis: Pz.Brig. 10
Berichtszeit:    1. - 31.5.1944
1. Personelle Lage am 1.6.1944:
a) Soll: 29 Offz., 5 Beamte, 353 Uffz., 597 Mannsch. = insgesamt 984 Mann
Fehl: 4 Offz., 1 Beamter (175 Uffz. u. Mannsch. überzählig)
b) Verluste und sonstige Abgänge im Mai 1944:
Tote: 1 Uffz. u. Mannsch.
Verwundete: ---
Vermisste: ---
Kranke: 5 Uffz. u. Mannsch.
Sonstige Abgänge: 58 Uffz. u. Mannsch.
c) Im Mai 1944 eingetroffener Ersatz: 8 Uffz. u. Mannsch. (davon 1 Genesener)
2. Materielle Lage am 1.6.1944 (Soll/einsatzbereit/in kurzfr. Inst.):
Bef.Pz. V: 3 / -- / --
Pz. V: 73 / 3 / 1
Bergepz. V: 2 / -- / --
m.SPW: 5 / 5 / --
Kettenkräder: 16 / 4 / --
Kräder: 5 / 15 / 1
Pkw.(gl.): 37 / 29 / 1
Pkw.(o): -- / 3 / --
Maultiere: 8 / 11 / --
Lkw.(gl.): 99 / 58 / 2
Omnibusse: 1 / 1 / --
Zgkw. 1 t: 9 / 6 / --
Zgkw. 18 t: 10 / 11 / --
2 cm Flak (Vierl.): 3 / 3 / --
Kurzes Werturteil des Kommandeurs:
a) Stand der Ausbildung: Einzelausbildung beendet. Schwerpunkt liegt auf Pz.Schießen, sowie Besatzungs- und Zugausbildung.
b) Stand der materiellen Ausstattung: 4 Pz.Kpfwg. V sind vorhanden, 5 weitere zugewiesen. Kfz.-Ausrüstung 60% nach der neuen K.St.N.
c) Stimmung der Truppe: sehr gut
d) Gesundheitszustand: gut
Kurzes Werturteil der vorgesetzten Dienststelle (Kdr. Pz.Brig. 10, den 7.6.1944):
Einverstanden.
10.6.1944 Laut einer Übersicht des Gen.Insp.d.Pz.Tr. über "Im Westen vorhandene gepanzerte Kraftfahrzeuge Stand 10.6.1944" verfügt die  I./Pz.Rgt. 29 über insgesamt 8 Pz. V. [Anm.: 1 Pz. V aus Lieferung vom 31.5.1944 erst nach 10.6.1944 eingetroffen?]
1.7.1944 Zustandsbericht I./Pz.Rgt. 29 für Juni 1944, Stichtag 1.7.1944
Unterstellungsverhältnis: Pz.Brig. 10
Berichtszeit: 1. - 30.6.1944
1. Personelle Lage am 1.7.1944:
a) Soll: 29 Offz., 5 Beamte, 353 Uffz., 552 Mannsch., 45 Hiwi = insgesamt 984 Mann
Fehl: 3 Offz., (45 Hiwi-Stellen mit Mannsch. besetzt, 67 Uffz. u. Mannsch. überzählig)
b) Verluste und sonstige Abgänge im Juni 1944:
Tote: 4 Uffz. u. Mannsch.
Verwundete: 4 Uffz. u. Mannsch.
Vermisste: ---
Kranke:    9 Uffz. u. Mannsch.
Sonstige Abgänge: 1 Beamter, 94 Uffz. u. Mannsch.
c) Im Juni eingetroffener Ersatz: 1 Offz., 3 Uffz. u. Mannsch. (davon 1 Genesener)
2. Materielle Lage am 1.7.1944 (Soll/einsatzbereit/in kurzfr. Inst.):
Bef.Pz. V: 3 / -- / --
Pz. V: 73 / 6 / 2
Bergepz. V: -- / -- / --
m.SPW: 5 / 5 / --
Kettenkräder: 16 / 4 / --
Kräder: 5 / 11 / --
Pkw.(gl.): 38 / 22 / 1
Pkw.(o): -- / 3 / --
Maultiere: 8 / 11 / --
Lkw.(gl.): 99 / 39 / 3
Omnibusse: 1 / 1 / --
Zgkw. 1 t: 9 / 6 / --
Zgkw. 18 t: 10 / 11 / --
2 cm Flak (Vierl.): 3 / 3 / --
Kurzes Werturteil des Kommandeurs:
a) Stand der Ausbildung: Schwerpunkt liegt auf Besatzungsausbildung, sowie Zug- und Kp.-Ausbildung zu Fuß.
b) Stand der materiellen Ausstattung: 9 Pz.Kpfwg. V sind vorhanden, Kfz.-Ausstattung 60% nach der neuen K.St.N.
c) Stimmung der Truppe: sehr gut
d) Gesundheitszustand: gut
Kurzes Werturteil der vorgesetzten Dienststelle (Kdr. Pz.Brig. 10, den 8.7.1944):
Noch in Einzelausbildung. Ablösung von Bewachungskommando beim Heeres-Betriebsstoff- und Heeres-Munitionslager ist bis 22.7. bei Ob. West beantragt.
18.7.1944 Durch OKH/Chef H Rüst u BdE/AHA ergeht Befehl an Stab Pz.Brig. 10 die I./Pz.Rgt. 29 zur beschleunigten materiellen Endausstattung in derzeitiger materieller und personeller Zusammensetzung umgehend aus Maubert-Fontaine in den W.K. XIII auf den Tr.Üb.Pl. Grafenwöhr zu verlegen.
1.8.1944

Zustandsbericht I./Pz.Rgt. 29 für Juli 1944, Stichtag 1.8.1944
Unterstellungsverhältnis: Pz.Brig. 10
Berichtszeit:    1. - 31.7.1944
1. Personelle Lage am 1.8.1944
a) Soll: 29 Offz., 5 Beamte, 353 Uffz., 552 Mannsch., 45 Hiwi = insgesamt 984 Mann
Fehl: 1 Offz., (45 Hiwi-Stellen mit Mannsch. besetzt, 39 Uffz. u. Mannsch. überzählig)
b) Verluste und sonstige Abgänge im Juli 1944
Tote: 4 Uffz. u. Mannsch.
Verwundete: 4 Uffz. u. Mannsch.
Vermisste: ---
Kranke: 9 Uffz. u. Mannsch.
Sonstige Abgänge: 1 Beamter, 94 Uffz. u. Mannsch.
c) Im Juli 1944 eingetroffener Ersatz: 3 Offz., 1 Beamter, 2 Uffz. u. Mannsch.  
2. Materielle Lage am 1.8.1944 (Soll/einsatzbereit/in kurzfr. Inst.):
Bef.Pz. V: 3 / -- / --
Pz. V: 73 / 6 / 3
Bergepz. V: -- / -- / --
m.SPW: 5 / -- / --
Kettenkräder: 16 / 4 / --
Kräder: 5 / 11 / --
Pkw.(gl.): 38 / 26 / 3
Pkw.(o): -- / 3 / --
Maultiere: 8 / 4 / --
Lkw.(gl.): 99 / 56 / 13
Omnibusse: 1 / 1 / --
Zgkw. 1 t: 9 / 6 / --
Zgkw. 18 t: 10 / 1 / 3
2 cm Flak (Vierl.): 3 / -- / --
Kurzes Werturteil des Kommandeurs:
a) Stand der Ausbildung: Schwerpunkt liegt auf Zuggefechtsausbildung, sowie Kw.K.-Schießen.
b) Stand der materiellen Ausstattung: 9 Pz.Kpfwg. V sind vorhanden, Räder-Kfz.- Ausstattung 56% nach der neuen K.St.N.
c) Stimmung der Truppe: sehr gut
d) Gesundheitszustand: gut
Kurzes Werturteil der vorgesetzten Dienststelle (Kdr. Pz.Brig. 10, den 16.8.1944):
Einverstanden.

[Anm.: Wurden die 5 m.SPW und 3 Vierlings-Flak im Juli 1944 an eine andere Einheit abgegeben?]

17.8.1944 Von einem H.Za. werden 8 Pz.Kpfwg. V Panther Ausf. G für die I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert.
1.9.1944 Für I./Pz.Rgt. 29 Herstellung bevorzugter Verwendungsbereitschaft auf Befehl des Führers befohlen.
3.9.1944 Vom H.Za. werden 27 Pz.Kpfwg. V Panther Ausf. G und 2 Berge-Panther für die I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert. Als Datum des Eintreffens bei der Truppe ist der 4.9.1944 angegeben.
4.9.1944 Von einem H.Za. werden 4 Flak-Pz.Kpfwg. IV (2cm Flak 38-Vierling) (Sd.Kfz. 161/4) 'Wirbelwind' für die I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert .
5.9.1944 OKH/Chef H Rüst u BdE/AHA befiehlt für I./Pz.Rgt. 29 sofortige Herstellung der Verwendungsbereitschaft zum 5.9.1944. Die Eingliederung der Abteilung in eine der neu aufgestellten Pz.Brigaden 111 - 113 ist beabsichtigt.
5.9.1944 Von einem H.Za. wird 1 Pz.Kpfwg. V Panther Ausf. G für die I./Pz.Rgt. 29 abtransportiert. Als Datum des Eintreffens bei der Truppe ist der 5.9.1944 angegeben. Damit hat die Abteilung seit März 1944 insgesamt 4 + 5 - 5 + 5 + 8 + 27 + 1 = 45 Panther erhalten. Einsatzgliederung: Stabskp. 3 Panther, 3 Pz.Kpn. zu je 14 Panther.
Einsatz an der Westfront im Rahmen der Pz.Brig. 112 und der 21. Pz.Div.
Wird fortgesetzt ...

Zuweisungen von gep. Kfz. an I./Pz.Rgt. 29

Anf. Dez. 1944 60 Pz. V Ausf. D bei Eintreffen am 'Oranienbaumer Kessel' bei Leningrad übernommen.
15.1.1944 3 Sd.Kfz. 251/7 ab H.Za. (Juli 1944 an unbekannte Einheit abgegeben?)
28.1.1944 2 Sd.Kfz. 251/8 ab H.Za. (Juli 1944 an unbekannte Einheit abgegeben?)
15.3.1944 4 Pz. V Ausf. A ab H.Za.
12.4.1944 5 Pz. V Ausf. A oder G ab H.Za. (Ende Apr./Anf. Mai an unbekannte Einheit abgegeben)
31.5.1944 5 Pz. V Ausf. A oder G ab H.Za.
17.8.1944 8 Pz. V Ausf. G ab H.Za.
3.9.1944 27 Pz. V Ausf. G ab H.Za.
3.9.1944 2 Berge-Panther ab H.Za.
4.9.1944 4 Flakpz. IV 'Wirbelwind' ab H.Za.
5.9.1944 1 Pz. V Ausf. G ab H.Za.