Panzerfan wrote:Hallo
finde das echt klasse Fahrzeuge von damals in 1:1 nachbauen! Leider fehlt dafür der finazielle Hintergrund. Und die Zeiten an denen man Panzerwracks von Schrottplätzen bekommt sind auch vorbei. Aber gut habe an meinem 1 :15 auch sehr viel Spaß und der Modellbau ist ja schon auch eine Kunst für sich.!
Gruß Jörg
Hallo,
ja, Modellbau, ich glaube ohne diese Kenntnisse, die man sich dabei aneignet, wäre ich nicht so weit gekommen.
Und finanziell- als ich begann, habe ich sehr schnell gemerkt, dass es für solche Reproduktionen einen MArkt gibt. Und nun hoffe ich , dass der Einsatz wieder reinkommt...., wobei man natürlich den Aufwand beim Bau eines "Prototypen" etwas ausser Acht lassen muß. Sieht jedenfalls ganz danach aus, denn mittlerweile habe ich Anfragen aus vielen Teilen der Welt und denke, dass ich noch den einen oder anderen bauen werde, bzw. bauen lasse.
Die nächsten werden einfacher und auch fehlerfreier sein.
Ja, Fehler habe ich auch gemacht und dürfte den den Soverign-Bausatz eigentlich nicht so niedermachen..., doch es ist schon ein Unterschied, ob ich ein Plastikteil von 1x1 cm in den Müll werfe oder 3 Quadratmeter Blech..., oder es beim nächsten dann richte!
Gestern hat jedenfalls der Anlasser schon mal "klick" gemacht. Das war ein Gefühl!!!!!!
Das Fahrwerk und der Motor stammen von einem Landrover Discovery V8.

Der Halter vorn an der Frontplatte ist übrigens die Aufnahme für einen Anlassermotor.
Grundmaterial ist fast ausschließlich 3mm Blech ( original waren es 8mm!). Fertig wird er ca. 2 - 2,2 to wiegen.
Die Motor-Haube ( wie beim anderen Thread bereits gesagt nicht nur eine kleine Klappe sondern komplett mit Lufthutzen und Kühlergrill!!) ist ganz schön schwer und wird wie beim Original mit Haubendämpfern nach oben bewegt.
Beim Innenausbau habe ich mich von Aufnahmen eines SDkfz 222 aus der Littlefield-Collection leiten lassen.
Außen- fast jedes Bild, was ich vom Sdkfz 247 habe, zeigt eine andere Außenausstattung bzw. Anordnung der Werkzeuge, Staukisten etc.
So wie bei vielen deutschen Gefechtsfahrzeugen.


Die Karosse und alle Anbauteile wurden gestrahlt und anschließend 2x pulverbeschichtet. Das Deckpulver in Panzergrau habe ich, mit freundlicher Unterstützung eines Pulverlack-Lieferanten anfertigen lassen. Wie bei den früher verwendeten Lacken wurden hier Farbpigmente verwendet, die später unter
Sonneneinstrahlung "nachgeben".
Wenn alles so weit fertig ist, bekommt er noch Tarnstreifen in RAL 6003, dann allerdings aus der Sprüdose...